MORGEN – die Antwort auf HEUTE


MORGEN war ein langgehegter Traum, der anläßlich der ersten Friedensbim 2014 endlich den geeigneten Rahmen fand und verwirklicht werdne konnte, und wir wurden durch die große Resonanz belohnt.

Da inzwischen längst vergriffen, geht es hier zur Online-Version der ersten (aber hoffentlich nicht einzigen) Ausgabe von MORGEN:

MORGEN – die Antwort auf HEUTE

Das Land Österreich leidet seit über 10 Jahren an der Krankheit des Gratisjournalismus. Nicht, dass der Herausgeber oder die Mitarbeiter dafür gratis arbeiten müssen, nein im Gegenteil: Das Gratissegment scheint hierzulande sogar das einzige in der ganzen Branche zu sein, das marktwirtschaftlich noch blendend funktioniert.
Die LeserInnen bekommen das Druckwerk gratis, das ist gemeint. Und es ist gemein. Denn sie sind der Substanz quasi schutzlos ausgeliefert. Wo bei anderen Machwerken der Presse noch das Argument des Preises (zu hoch) oder des eigenen IQ (zu niedrig) wirkt, sind hier keine Zügel mehr angelegt. Der Leser handelt hier ganz wider die Vernunft nicht nach dem Grundsatz "was gratis ist, kann nichts wert sein", sondern nach der Devise: einem geschenkten Gaul schaut man nichts Maul.

Dem Antijournalismus der hiesigen Gratiszeitungen sei mit MORGEN ein Denkmal gesetzt. Möge diese Krankheit bald durch Nichtbeachtung vorüber gehen.